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Rechtsprechung PsychTh-Gesetz Zulassungsverordnung Zulassungsbereiche |
Untersuchung zur Umsetzung des PsychotherapeutengesetzesDie Umsetzung des Psychotherapeutengesetzes ist für viele Kollegen und Kolleginnen zu einer die berufliche Existenz vernichtenden Bedrohung geworden. An die Antragsteller auf Zulassung oder Ermächtigung zur vertragspsychotherapeutischen Versorgung werden Anforderungen gestellt, die so im Gesetz nicht vorgesehen sind. Die Bescheide der Ausschüsse sind oft nicht nachvollziehbar und offensichtlich fehlerhaft. Für viele Betroffene bedeutet dies, dass sie nach Ablehnung durch den Berufungsausschuss vor dem Sozialgericht klagen müssen. Aufgrund der langen Verfahrensdauer werden voraussichtlich viele psychotherapeutische Praxen aus finanziellen Gründen schließen müssen. Kollegen/innen, die oft jahrzehntelang psychotherapeutisch tätig waren, stehen vor dem beruflichen Ende. Es ist dringend notwendig, die Öffentlichkeit in stärkerem Maße auf diese negative Entwicklung aufmerksam zu machen und den Vertretern der Berufsverbände durch ein differenzierteres Zahlenmaterial weitere Argumentationshilfen zu geben. Eine Analyse der Fehler und Widersprüche könnte auch für Schadensersatzprozesse von Bedeutung sein. Hierzu führen wir in Zusammenarbeit mit der Abteilung Klinische Psychologie am Institut für Sozialwissenschaften der TU Berlin eine Untersuchung zur Umsetzung des Psychotherapeutengesetzes in Berlin durch. Im Rahmen dieser Untersuchung sollen Widersprüche und Fehler im Zulassungsverfahren erfasst und quantitativ und qualitativ ausgewertet werden. Hierzu benötigen wir möglichst alle Bescheide der Berliner Zulassungs- und Berufungsausschüsse, die jeweiligen Widersprüche, auch der KV, und die eigenen Stellungnahmen hiergegen bzw. die Stellungnahmen der Rechtsanwälte. Sehr hilfreich wären auch ein paar erklärende Zeilen zu Fehlern und Verstößen, insbesondere wenn diese aus den Unterlagen nicht eindeutig hervorgehen. Wir sind dabei auf ihre Hilfe angewiesen und bitten Sie, sich an der Untersuchung zu beteiligen und ihre Bescheide, Widerspruchsbegründungen und einen kleinen Fragebogen (s. Rückseite) in anonymisierter Form an folgende Adresse zu schicken (oder zu faxen): VPP im BDP - Landesfachverband Berlin Für eventuelle Rückfragen wäre es gut, wenn wir Sie zum Beispiel telefonisch oder per Fax erreichen können. Bitte vermerken sie hierzu auf einem extra Blatt Ihre Telefon- / Faxnummer und eventuell ihren Namen oder ein Pseudonym. Diese persönlichen Daten werden sofort nach dem Eingang ihrer Unterlagen getrennt und von einer Vertrauensperson aufbewahrt, die nicht an der Auswertung der Untersuchung beteiligt ist. Alle Unterlagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Pseudonym: ________________ Nr.: ____________ (bitte einen Fantasienamen eintragen) Wir versichern, daß wir keine individuellen Daten weitergeben oder veröffentlichen !Sie können Ihre Unterlagen anonymisieren, das Pseudonym kann hilfreich sein, falls wir für Rückfragen mit Ihnen Kontakt aufnehmen müssen (z.B. bei Praxisgemeinschaften). Damit wir eine sinnvolle Auswertung vornehmen können, bitten wir Sie um die Beantwortung der folgenden Fragen: Ihr Geburtsjahr: ________ Ihr Geschlecht: O männl. O weibl. Anzahl der Kinder: ____________ Ihre Therapieausbildung/en bis zum 31.12.1998:
Anzahl der Stunden oder Fälle im Richtlinienverfahren laut Formular FK 2: Psychoanalyse: _______ Stunden _______ Fälle, hiervon anerkannt: ________ TP: _______ Stunden _______ Fälle, hiervon anerkannt: ________ VT: _______ Stunden _______ Fälle, hiervon anerkannt: ________ Dauer der Tätigkeit als Psychotherapeut/in bis zum 31.12.1998: ___________ Jahre Berufspolitisch aktiv: O ja O nein Besteht eine Nebentätigkeit: O ja O nein. wenn ja, Umfang der Nebentätigkeit: ___________ Stdn./Wo. wenn nicht ständig, dann von: ____________19___ bis: ____________19____ |
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