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Vertreterversammlung des VPP in BerlinAm 5. und 6. März 2005 fand die erste VPP-Vertreterversammlung des Jahres in Berlin statt. Die Amtszeit des Bundesvorstandes und der Delegierten, bzw. der Ersatzdelegierten ist abgelaufen. Das machte Neuwahlen erforderlich. Frau Dr. Helga Schäfer trat nicht mehr zur Wahl an. Der neue Vorstand des VPP wird künftig durch drei Mitglieder repräsentiert, die aber durch eine Fachreferentin, einen Fachreferenten und gelegentliche Sonderbeauftragungen weiterer VPP-Vertreter unterstützt werden sollen. Zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes wurde Heinrich Bertram gewählt. Ihm steht die stellvertretende Vorsitzende Eva-Maria Schweitzer-Köhn zur Seite. Als Cassier, Vertreter der Angestellten und der PiA bleibt uns das langjährige Vorstandsmitglied Hans-Werner Stecker erhalten. Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Energie, Motivation und Kraft zur Erfüllung der kommenden Arbeit. Der scheidende Vorstand gab einen ausführlichen Bericht über die zurückliegende Zeit seit der letzten Vertreterversammlung mit den Schwerpunkten KV-Wahlen, GK II, DK 2/2004 des BDP und Präsidiumssitzung im Februar 2005. Hierbei ging er besonders ein auf die Wahl zu den KBV-Gremien, wo die Mehrheitsfraktion trotz der klaren Wahlabsprachen mit dem VPP vor den Wahlen und der bedeutsamen Wahlunterstützung durch den VPP in den Ländern diesen aus allen Gremien herausdrängte und auf die verbandsinternen Entwicklungen im Verhältnis von Präsidium und Untergruppierungen des BDP zum VPP, hier vor allem auf die in Gang gekommenen Diskussionen um die neue berufsrechtliche Eigenrolle der Psychologischen Psychotherapeuten im Gesamtnetzwerk der psychologischen Berufe und der Auswirkungen hiervon auf die Struktur des BDP. Der VPP will einerseits dieser Sondersituation - auch finanziell angemessen ausgerüstet - gerecht werden, anderseits der Verbindung zum psychologischen Grundberuf auch weiterhin durch seine Zugehörigkeit zum BDP Rechnung tragen. Einen gesonderten Raum nahm der Bericht der verschiedenen Aktivitäten in Bezug auf Europa ein. Der scheidende Vorstand erläuterte den Entwurf für den HH 2005 und die Verteilung der Mittel auf die Geschäftsstelle, die Arbeit des Vorstands und auf die Landesfachverbände und Ländervertreter. Ebenso wurden die Anträge an die Delegiertenkonferenz besprochen. Die VV dankte dem Vorstand für seine Arbeit und entlastete ihn. Als größte Sektion im Berufsverband hat der VPP 16 Mandate für die Delegiertenkonferenz zur Verfügung. Auf der VV wurden 15 Delegierte und 4 Ersatzdelegierte gewählt. Folgende VPP-Mitglieder vertreten die berufspolitischen Interessen auf der Delegiertenkonferenz: Die Delegierten für die DK Die Ersatzdelegierten für die DK Die Vertreterversammlung würde es begrüßen, wenn sich mehr VPP-Mitglieder in der Berufspolitik engagieren würden. Es konnten nicht ausreichend Ersatzdelegierte gefunden werden. Wer die Interessen des VPP unterstützen möchte, kann an info@vpp.org schreiben. Themen der VV waren außerdem die Wahlkämpfe in einigen Ländern und die Arbeit in den Landesfachverbänden. Das "European Advanced Diploma for Psychologists specializing in Psychotherapy" stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Hier berichtete Herr Bertram über die Arbeit des Standing committee of psychotherapy der EFPA. Weitere Themen waren u.a. die HPG-Regelung, die elektronische Gesundheitskarte und der Heilberufeausweis, die Einrichtung einer internen Mailingliste für die VPP-Mitglieder, die Teilnahme am Psychologenkongress, die Gründung eines wissenschaftlichen Beirats des VPP, die Durchführung eines vor allem von den AGP-Verbänden getragenen wissenschaftlichen Symposiums, das sich vor allem wichtigen Positionen der Psychotherapie außerhalb eines eingeengten Mainstreams zuwendet, das Verhältnis zu der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich medizinischer Fachverbände, die an der Entwicklung von Leitlinien auch in der Psychotherapie beteiligt ist, die Diskussion um den Workshop ‚evidenzbasierte Psychotherapie' der Bundespsychotherapeutenkammer und eine Diskussion um die Frage von Weiterbildung und Weiterbildungsordnung für die PP. Der neue Vorstand dankt allen KollegInnen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und hofft weiterhin auf das Engagement der KollegInnen für die nicht immer einfache Situation. Mit der Ernennung zur Ehrenvorsitzenden verleihen der Vorstand und die VV ihren Dank für Frau Dr. Helga Schäfers langjähriges, vorbildliches und unermüdliches Engagement für die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sichtbaren Ausdruck. 8.3.2005 |
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