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Vollversammlung zum Auftakt des ÄrzteprotestesDer 24. März ist zum Nationalen Protesttag der Ärztinnen und Ärzte ausgerufen worden. Aus dem gesamten Bundesgebiet werden Mediziner zur Protestveranstaltung um 12 Uhr am Roten Rathaus erwartet. Auch die Berliner Berufsverbände der Ärzte haben zur Praxisschließung und Teilnahme an der Demonstration aufgerufen. Und wie in den letzten Wochen stellt sich die Frage nach der Beteiligung bzw. Solidarität der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (s. auch "Zur psychotherapeutischen Beteiligung an den Protesten der Ärztinnen und Ärzte"). Eine entsprechende Unterstützung würde aber voraussetzen, dass die Situation dieser Berufsgruppe (die ja rechtlich den Fachärzten gleichgestellt ist) zumindest am Rande mitbedacht oder erwähnt würde. Dies ist in der Regel nicht der Fall, Ärzte sind zu sehr mit der Diskussion innerhalb der eigenen Reihen beschäftigt. Vielleicht bietet sich auf der KV-Vollversammlung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten am 23. März um 19 Uhr im Audimax der TU Berlin, eine Gelegenheit, den Vorstellungen von Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mehr Gehör zu verschaffen (PDF). Für interessierte Kolleginnen und Kollegen sei außerdem auf eine Anlage der KV-Einladung hingewiesen, in der die "Vertragsärztlichen Pflichten bei der Sicherstellung der Versorgung" zusammengestellt sind. 20.3.2006 |
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