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Psychische Krankheiten immer noch stigmatisiert
Das Befragungsinstitut Forsa hat im Auftrag der DAK 1016 Erwerbstätige
zum Image psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt befragt. Die Daten zeigen
ansteigende Akzeptanz im Alltagsleben bei fortbestehender Stigmatisierung am
Arbeitsplatz. 90% der Befragten meinen, heute werde offener als früher über
seelische Leiden gesprochen, man akzeptiere sie als Krankheit. 85% glauben,
dass psychische Erkrankungen zunehmen. 85% halten Psychohygiene für wichtig. Über
ihre Betriebe berichten aber 30% der Befragten, Vorgesetzten hätten da
wohl kaum für Fehlen wegen psychischer Probleme Verständnis, und 56%
möchten weit weniger gern psychische Probleme angeben als körperliche,
wenn sie mal Fehltage haben. 31% rechnen auch bei den Kollegen mit wenig Verständnis,
und 26% glauben, psychische Probleme würden als Vorwand für Faulenzen
missbraucht.
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