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Der VPP im BDP zu den KV-Wahlen 2010

In diesem Jahr finden in allen KVen die Wahlen zu den Vertreterversammlungen statt. Einen Überblick über die Zeitpläne finden Sie in der Tabelle (PDF). VPP-VertreterInnen treten in einigen KV-Bezirken zur Wahl an, teils mit eigenen Listen, teils in Bündnissen mit anderen Verbänden in gemeinsamen Listen. Die Wahlordnungen sind zu unterschiedlich, als dass sie hier zusammengefasst dargestellt werden könnten: es gibt reine Listenwahlen, es gibt gemischte Listen- und Personenwahlen mit Kumulieren und Panaschieren. Bitte achten Sie auf die regionalen Wahlaussendungen für konkrete Informationen.

Was haben wir bislang erreicht?

Das alles war möglich, weil die Berufsverbände an einem Strang gezogen und ein geschlossenes Bild der Interessenvertretung vermittelt haben.

Was kommt auf uns zu?

Nachrichten über die angebliche Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen und die angeblich noch mehr steigenden Kosten aufgrund des demographischen Wandels lassen neues Ungemach aufziehen: die Priorisierung von Gesundheitsleistungen, was nichts anderes ist als Einschränkungen im (Grund-)Leistungskatalog der GKV mit der Möglichkeit für Besserverdienende, sich über Zusatzversicherungen weitere Leistungsmöglichkeiten zu kaufen. Anhand von Daten der WHO und der RKI (Robert–Koch–Institut) Gesundheitsberichterstattung lässt sich die Behauptung der Kostenexplosion sehr in Zweifel ziehen. Der Sachverständigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sagt eine nur mäßige Versteilerung der GKV-Ausgabenprofile voraus mittels der Fortschreibung der alters- und geschlechtsspezifischen Pro-Kopf-Ausgaben aus den RSA-Daten von 1998-2002 in die Zukunft (SVR 2004, S. 255 ff).

Weiteres Ungemach ist der Plan der KBV, die Vergütung nach Qualitätskriterien zu staffeln (AQUIK). Zu befürchten sind dadurch eine indikatorengerechte Selektion der PatientInnen und ungünstige Auswirkungen auf die therapeutische Beziehung. Aus diesen und weiteren Erwägungen (Abkehr von der Definition psychotherapeutischer Leistung als Dienstleistung zu einer Leistung im Rahmen eines ergebnisorientierten Werkvertrags) lehnt der VPP diese Pläne ab. Und natürlich die bereits beschlossenen Honorarabschläge bei Überversorgung, die ab 2011 auf uns zukämen. Der VPP setzt sich auf allen relevanten Ebenen dafür ein, dass dieser Beschluss nicht umgesetzt wird und ist an der Stelle sogar mit den meisten Ärzteverbänden einig.

Die Bedarfsplanung soll reformiert werden und kleinräumiger gestaltet werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht auf den alten Verhältniszahlen aufgesetzt wird, denn dann würden Psychotherapeutensitze der Versorgung verloren gehen.

Es bleibt also noch viel zu tun für die Berufsverbände und die VertreterInnen in den KV- und KBV-Gremien. Daher ist die KV-Wahl 2010 wichtig.

KV Wahl 2010: Wahlaussagen des VPP

Die KandidatInnen des VPP im BDP setzen sich engagiert und kompetent ein:

Psychotherapie als Regelleistung

Angemessene Honorierung

Bedarfsplanung

Datenschutz

Qualitätssicherung

Die KandidatInnen des VPP im BDP werden sehr kritisch die weiteren Entwicklungen im Gesundheitssystem der Bundesrepublik beobachten und wenden sich entschieden

Machen Sie unbedingt von Ihrem Stimmrecht Gebrauch und wählen Sie die KandidatInnen des VPP. Denn diese VPP-Positionen werden nur von VPP-VertreterInnen konsequent umgesetzt.

9.8.2010

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