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Erfolgreiche Fachtagung und Mitgliederversammlung

Mit dem Fokus auf „Perspektiven psychotherapeutischer Berufspraxis“ kamen am 12. November 2017 in Berlin interessierte VPP-Mitglieder zu einer Fachtagung und Mitgliederversammlung zusammen. Geladen hatte der kommissarische Vorsitzende des VPP, Michael Ziegelmayer. Er eröffnete die Veranstaltung und betonte deren Bedeutung – vor allem auch für die Zukunft der Sektion.

Perspektiven der Ausbildung

In einem Vortrag zur geplanten Novellierung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) beschrieb Prof. Dr. Michael Krämer die Meilensteine des bisherigen Arbeitsprozesses sowie die wichtigsten Inhalte des seit Juli 2017 vorliegenden Arbeitsentwurfs. Mit seinen Anmerkungen zu bisher ungeklärten Punkten, wie etwa der konkreten Berufsbezeichnung oder der Finanzierung der Weiterbildungsphase, schaffte er einiges an Diskussionsstoff. Professor Krämer zeigte mit dem Modell der Arbeitsgemeinschaft PsychThG des BDP auch eine Alternative zum bisher vorliegenden Entwurf auf.

Perspektiven für Praktiker

Inge Neiser fasste im folgenden Beitrag die wichtigsten Neuerungen zusammen, die die Reform der Psychotherapie-Richtlinie mit sich gebracht hat. Deutlich wurde: Das eigentliche Ziel, das Problem fehlender Behandlungsplätze zu beheben, konnte durch die Reform nicht erreicht werden. Zum Leidwesen der Therapeuten und Patienten wurden leider praktisch keine neuen Behandlungskapazitäten geschaffen.

Perspektiven für den VPP

In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde Helga Füßmann zur neuen Bundesvorsitzenden des VPP gewählt. Gunter Nittel und Dr. Johanna Thünker, sind die neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Als Delegierte für die Amtsperiode 2017 bis 2019 wurden, neben Gunter Nittel und Dr. Johanna Thünker, Dr. Juliana Matt, Brigitte Morgenstern-Junior und Laszlo Pota gewählt. Helga Füßmann ist qua Amt Mitglied der Delegiertenkonferenz.

Perspektiven der Bedarfsplanung

Mit der Frage „Wie viel Psychotherapie braucht das Land?“ und den fundierten Antworten von Prof. Dr. Frank Jacobi wurde im Anschluss an die Mitgliederversammlung die Fachtagung fortgesetzt. Professor Jacobi machte deutlich, wie relevant psychische Störungen in unserer Gesellschaft sind und wie wenig bedarfsorientiert die bisherige sogenannte „Bedarfsplanung“ tatsächlich ist. Zudem stellte er ein neues Modell der bedarfsgerechten Planung von psychotherapeutischen Praxen vor. Den Abschluss der Tagung bildete Fredi Lang mit seinen Ausführungen zu Demografie und Arbeitsmarkt und der Frage, wie viele Psychotherapeuten in Zukunft ausgebildet werden sollten.

 

26.11.2017

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