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LFV Baden-Württemberg

BVVP-Bayern entschuldigt sich für Falschmeldung

Im 29. Mitgliederbrief vom 01.06.2001 hatte der BVVP-Bayern behauptet, der VPP sei als Unterorganisation des BDP in das MEDI-Netz (Nord-Württemberg) eingetreten und gestehe so ein, "dass sie ihre psychotherapeutischen Leistungen weit unterhalb der vom BSG definierten Mindestvergütung anbieten wollen" (wir hatten darüber informiert).

Trotz mehrfacher schriftlicher Anforderungen unsererseits, die Fehlinformation zu korrigieren, dauerte es Monate, bis der BVVP-Bayern seine Falschaussage öffentlich korrigierte. Im 31. Mitgliederbrief vom 19. Oktober 2001 entschuldigt sich der BVVP-Bayern unter der Überschrift "Medi-Verbund":

"Wir hatten u.a. darüber berichtet, wie sich andere Berufsverbände zum Medi-Verbund stellen. U.a. hatten wir ausgeführt, dass die Vereinigung und der VPP Nordwürttemberg dem Medi-Netz beigetreten seien. Dieses entspricht nicht den Tatsachen, da nicht ein Verband oder eine Gruppierung Mitglied im Medi-Netz werden kann, sondern nur einzelne Ärzte bzw. Psychotherapeuten. Wir möchten uns für den Fehler in unserem letzten Mitgliederbrief bei den betroffenen Verbänden entschuldigen."
(Hervorhebungen J. Elsner)

Kommentar:

Politischer Kampf um jeden Preis oder nur eine Stilfrage?

Unverständlich ist, dass der BVVP-Bayern, statt sich sachkundig zu machen (z.B. durch eine Anfrage an uns), ungeprüfte Behauptungen verbreitet, seine Mitglieder falsch informiert und gleichzeitig andere Verbände diskreditiert. In ähnlicher Weise geht der VVPNW vor, wenn er in seinen Internetseiten unterstellt, VPP und BDP wären nicht bereit, mit Ärzten zu kooperieren.
Dass nur Einzelpersonen Mitglieder des MEDI-Netzes Nordwürttemberg werden können, hätte dem BVVP-Bayern bekannt gewesen sein müssen. Bekannt gewesen sein dürfte dem BVVP-Bayern auch, dass VPP und BDP seit Jahren eine angemessene Honorierung psychotherapeutischer Leistungen fordern, und dass wir unseren Mitgliedern empfehlen, fristgerecht Widerspruch gegen alle Honorarbescheide der KV einzulegen.
Fakt ist, dass der BVVP-Bayern seine diskriminierenden Falschmeldungen erst im Oktober 2001, kurz vor Ende der baden-württembergischen Kammerwahlen korrigierte, obwohl wir seit dem 22. Juni 2001 wiederholt eine Richtigstellung gefordert haben (die ohne Weiteres im 30. Mitgliederbrief hätte veröffentlicht werden können).
Informiert wurden wir nicht vom BVVP-Bayern direkt, sondern über Nachschauen im Internet. - Auch nur eine Stilfrage?

Johannes Elsner
VPP-LFV-Vorstand BW

22.11.01