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LFV Berlin
Berliner Bündnis für psychische Gesundheit engagiert sich
nicht nur im Kammerwahlkampf
In Berlin ist der VPP im BDP Teil der Wahlliste „Berliner Bündnis
für psychische Gesundheit“. Diese wird getragen von: Gesellschaft
für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG), Deutsche Gesellschaft
für Körperpsychotherapie (DGK), Deutsche Vereinigung für Gestaltpsychotherapie
(DVG), Systemische Gesellschaft (SG) , Deutsche Gesellschaft für Systemische
Therapie und Familientherapie (DGSF), Milton Erikson Gesellschaft für
klinische Hypnose (MEG), Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie
(DPGG) , Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA), BDP und
Verband Psychologischer Psychotherapeuten (VPP im BDP).
In der ersten Legislaturperiode der Berliner Psychotherapeutenkammer (2001
- 2005) stellte das Bündnis den Vorstand und zahlreiche Ausschusssprecher.
In der jetzt ablaufenden zweiten Legislaturperiode (2006 - 2009) war das
Bündnis die stärkste Liste (13 Sitze). Aufgrund der gegen es gerichteten
Koalition stellte es mit Heinrich Bertram (Vizepräsident / Kommissarischer
Präsident in der ersten Periode) nur einen Sitz im Vorstand (Ressort Öffentliche
Versorgung) und drei Ausschusssprecher (Ausschuss Ethik, Berufsordnung und
Patientenrechte, Psychotherapeuten in Institutionen und Neue Versorgungsformen).
Bündnis engagiert sich für Verfahrensvielfalt und Weiterentwicklung
der Psychotherapie
Politisch Einfluss genommen hat das Bündnis in dieser Legislaturperiode
insbesondere im Rahmen der kritischen Diskussion des Schwellenkriteriums
des Gemeinsamen Bundesauschusses, das die Ablehnung der sozialrechtlichen
Anerkennung der GPT herbeiführte, und in Bezug auf die Eigendefinition
des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie hinsichtlich seiner Funktion
und Aufgabe (beratend oder definierend, Beratergremium für die Profession
oder als „Wissenschaftsgericht“ über ihr stehend). Das Bündnis
und seine Gremienvertreter haben in diesen Jahren darüber hinaus sehr
engagiert folgende Projekte vorangetrieben (und wollen dies mindestens so
einsatzbereit in der nächsten Legislaturperiode fortsetzen):
- die Leitliniendiskussion
- die sozialrechtliche Anerkennung der GPT
und weiterer wissenschaftlich begründeter Psychotherapieverfahren
- das Krankenhausfinanzierungsgesetz
- die Vergütung der PiA
- die Diskussion der integrierten Versorgung
sowie die Teilnahme an konkreten Entwürfen von Versorgungsverträgen
- die Vertretung der Psychotherapie in der Jugendhilfe
- die Repräsentanz
der Psychotherapie in der Berliner Gesundheitspolitik (Landespsychiatriebeirat,
Gesundheit e.V., Bündnis gegen Depression)
- die Entwicklung und der
Ausbau von Fortbildungsmodellen und Netzwerkstrukturen im Bereich spezifischer
Patientengruppen (insbes. psychotisch und schwer depressiv erkrankte Menschen)
- die Fragen der Psychotherapeuten in den Institutionen, insbesondere die
Umsetzung der Vielfalt der psychotherapeutischen Kompetenz und Methodik
wie auch die Klärung des Verhältnisses von Berufsrecht und Dienstrecht
und der auch finanziellen Gleichsetzung von PPT und Fachärzten
Bündnis tritt für eine schlanke Kammerverwaltung und Beitragsstabilität
ein
Das Bündnis vertrat im Vorstand und in der Delegiertenversammlung in
Bezug auf eine schlanke Verwaltung und die Beitragshöhe eine dezidierte
Gegenposition zur Koalitionsmehrheit im Vorstand und in der Delegiertenversammlung
der Kammer. Es trat für eine kleinere Verwaltung mit alle fachlichen
Themen bearbeiten könnenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anstatt
speziell fachorientierter Angestellten ein, für weniger Angestellte
und keine Beitragserhöhung und wurde hier aber leider überstimmt.
Auch alle diese Fragen sollen engagiert weiter verfolgt und den tatsächlichen
Gegebenheiten bei den Mitgliedern und in der Berufspolitik angemessen umgesetzt
werden.
Geben Sie dem Bündnis Ihre Stimme!
Hierzu braucht das Bündnis eine entsprechend tragende Stimmenmehrheit,
die es in den notwendigen Koalitionsverhandlungen einbringen kann. Grundsätzlich
ist das Bündnis der Meinung, dass in allen Gremien alle Listen vertreten
sein sollten, dass aber die genaue Repräsentation der einzelnen Listen
auch das Wahlergebnis widerspiegeln muss, damit angegebene berufspolitische
Ziele auch umsetzbar sind.
Für die nun folgende Legislaturperiode kandidiert das Bündnis
wieder mit den Spitzenkandidaten Heinrich Bertram, Eva-Maria Schweitzer-Köhn
und Manfred Thielen. Der VPP im BDP wird sich entsprechend der oben genannten
Grundsatzpositionen in die Politik des Bündnis für psychische Gesundheit
und die Kammerpolitik einbringen und stellt einen großen Anteil der
Kandidatinnen und Kandidaten der Bündnisliste.
Heinrich Bertram
Eva Schweitzer-Köhn
Die Wahl erfolgt per Briefwahl. Die Wahlunterlagen werden Ihnen von der
Kammer zugesandt. Der Wahlzeitraum ist vom 2.6. bis zum 23.6.2009.
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