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LFV Hamburg Neues von der AG-Niedergelassener PP ohne KassenzulassungWie bereits mitgeteilt, hat sich innerhalb des VPP eine Arbeitsgruppe von Psychologischen PsychotherapeutInnen gebildet, die keine Zulassung und keine Ermächtigung haben und neben der Exploration anderer Arbeitsfelder weiterhin in der Kostenerstattung abrechnen. Dieser Weg ist nicht immer einfach, und die Mehrzahl der PatientInnen bleiben dabei auf der Strecke, wenn sie sich nicht entschließen, die Kosten für die psychotherapeutische Behandlung aus eigener Tasche zu bezahlen. Denn die Krankenkassen in Hamburg sind nach wie vor wenig kooperativ. Eine Ausnahme bilden lediglich die Privaten Krankenkassen. Etwas anders sieht es dagegen im Umland von Hamburg aus ("Speckgürtel von Hamburg"), wo das Verhältnis PatientIn /PsychotherapeutIn noch ungünstiger ist, als innerhalb der Stadtgrenzen. Auch hier müssen die PatientInnen Wartezeiten zum Teil von über einem Jahr in Kauf nehmen, wenn sie die Behandlung bei einer(m) zugelassenen Psychotherapeutin/ten mit einer Abrechnung über die Kassen in Anspruch nehmen wollen. Jedoch sind die Kassen hier im Einzelfall zu einer außervertraglichen Kostenerstattung bereit. Die AG Niedergelassene ohne Kassenzulassung plant nun ein erstes Treffen am: 5. April um 20.00 Uhr im Hamburg-Haus in Eimsbüttel, Doormannsweg, zu dem alle BDP-Mitglieder herzlich eingeladen sind. Dieses Treffen ist sektionsübergreifend vorgesehen. Gäste aus anderen Verbänden sind herzlich willkommen. Ziel ist ein Austausch, einmal über Möglichkeiten, weiterhin im Kostenerstattungsverfahren abzurechnen, aber auch neue Arbeitsfelder zu erschließen und sich gegenseitig zu unterstützen und vielleicht auch ein wenig Solidaritätsgefühl zu entwickeln, denn gemeinsam sind wir stärker, als jeder für sich alleine. Daneben wird über den Stand und die Bedeutung der zukünftigen Psychotherapeutenkammer in Hamburg informiert. Für alle Psychologischen PsychotherapeutInnen wird es Pflicht sein, Mitglied dieser Kammer zu werden. Deshalb muss unsere Gruppierung schon jetzt Beiträge dafür leisten, dass wir auch als nicht zugelassene Psychologische PsychotherapeutInnen z.B in der zukünftigen Berufsordnung (die sich in Planung befindet) entsprechend berücksichtigt werden. AnsprechpartnerInnen sind: Ingo Brandenburg Christel Kock 23.2.2001 |
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