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LFV Hamburg

Vertreterversammlung der KV-Hamburg (KVH)

Nach den Wahlen zur KV-Vertreterversammlung stellt der VPP 3 der 9 Vertreter der Psychologischen PsychotherapeutInnen in der Vertreterversammlung (Dr. Helga Schäfer, Ricarda Rudert und Claus Gieseke) sowie die erste Stellvertreterin (Gabriele Marx). Gemeinsam mit den VertreterInnen der anderen Verbände werden wir die engen Spielräume der Mitwirkung optimal zu nutzen versuchen. Voraussetzung hierfür ist ein möglichst einheitliches Auftreten der Vertreter der PsychotherapeutInnen in der KV. In diesem Sinne gelang es uns, eine gemeinsame Vorschlagsliste von Landeskonferenz und Allianz für die Ausschüsse und den Vorstand der KV aufzustellen, die von der Vertreterversammlung der KV auch bestätigt wurde. Der Vorstand der KV-Hamburg scheint sehr bemüht, uns als neue Gruppierung in die Arbeit der ärztlichen Selbstverwaltung einzubinden.

In diesem Sinne wurde Christa Prieß (DPTV) am 16.01. 01 vom alten und neuen Vorsitzenden Dr. Späth als eine der BeisitzerInnen in den Vorstand gewählt. Frau Prieß erhielt auch unsere Unterstützung und versprach im Gegenzug, ihre Entscheidungen mit allen VertreterInnen der PsychotherapeutInnen abzusprechen. Der Vorstandsposten eröffnet allerdings keine entscheidenden politischen Einflussmöglichkeiten, es ist eher darauf zu achten, dass Frau Priess nicht als "Alibipsychotherapeutin" im Vorstand benutzt wird. Daneben wurde in der 2. Vertreterversammlung der KVH am 01.02.01 absprachegemäß Harry Askitis in den HVM-Auschuss und Dr. Helga Schäfer in den Satzungsausschuss gewählt. Auch bei der Wahl des Beratenden Fachausschusses wurde die gemeinsame Liste von Allianz und Landeskonferenz bestätigt. Für den VPP wird Frau Dr. Helga Schäfer als Vertreterin und Ricarda Rudert als 1. Stellvertreterin besonders die Belange der ehemaligen KostenerstatterInnen vertreten. Weitere VPP-StellvertreterInnen sind: Claus Gieseke, Mathias Kriesel und Gabriele Marx.

PsychotherapeutInnenwahlen zur VertreterInnenversammlung der KBV

Am 12.2. 01 fand in Frankfurt die gemeinsame Wahl von 5 der 7 ordentlichen VertreterInnen (zwei waren bereits über die Landes-KVen Bayern und Nordrhein direkt gewählt worden), sowie von einem außerordentlicher Vertreter der PsychotherapeutInnen in die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) statt. Im Vorfeld gab es auch hier Bemühungen, alle relevanten Verbände in die KBV-VV einzubeziehen. Die AGR-Verbände hatten eine Mehrheit (aus Bündnisstimmen auch vom VPP) von 55 der 77 aus 20 KVen als Wahlgemeinschaft zusammenbekommenen KV-Vertretern. Dies machte es nicht einfach Wahlabsprachen zu erzielen. Sie schlugen vor, neben 4 VertreterInnen der AGR als VPP-Vertreterin Frau Dr. Helga Schäfer als ordentliche Vertreterin und den DPTV-Vertreter Herrn Prof. Dr. Rainer Richter als Vertreter der außerordentlichen Mitglieder zu wählen.

Der DPTV unterschrieb diese Kooperationsvereinbarung nicht, weil er einen Vertreter als ordentliches Mitglied stellen wollte. Erstaunlicherweise wählte der DPTV die 4 VertreterInnen der AGR-Verbände mit und verzichtete hier auf Gegenkandidaturen. Erst bei der Wahl der 5. (und somit letzten) VertreterIn kandidierte Detlev Kommer vom DPTV gegen Frau Dr. Helga Schäfer, und damit gegen die einzige Vertreterin der ehemaligen "KostenerstatterInnen". Helga Schäfer wurde mit 50 zu 21 Stimmen entsprechend der Absprache gewählt. Der DPTV erlangte dann auch bei der Wahl des Vertreters der außerordentlichen Mitglieder keine Stimmenmehrheit. Es ist bedauerlich, dass diese konfrontative Politik ein einheitliches Vorgehen aller Verbände verhindert hat mit dem Ergebnis, dass der DPTV bzw. die Allianz nicht in der KBV-Vertreterversammlung vertreten ist und damit kein repräsentatives Abbild der in den KV tätigen Psychotherapeuten erreicht wurde.

Claus Gieseke

23.2.2001