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LFV Hamburg

Arbeitsgruppe Niedergelassener Psychologischer Psychotherapeuten ohne Kassenzlassung

Das letzte Treffen der Arbeitsgruppe „Niedergelassener Psychologischer Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung“ in Hamburg fand am 7. November im Hamburg-Haus Eimsbüttel statt. Einerseits tauchen dabei immer wieder neue Gesichter auf, und das Interesse an Informationen ist groß, andererseits ist der Kontakt für Teilnehmer, die schon länger dabei sind auch immer wieder wichtig. Als Themen standen zum Austausch und zur Diskussion:

  • - Wahlen zur Psychotherapeutenkammer
  • - Wie komme ich als Kostenerstatter an Patienten (Informationen zu BerDi)
  • - Informationen und Austausch zum Thema Praxisgründung
  • - (Wer hat Interesse sich niederzulassen, sucht eine Praxisanschrift?)
  • - Fragen zum Arztregistereintrag
  • - Nachqualifikation für den Arztregistereintrag

Es konnten die ersten Erfolge bezüglich des Arztregistereintrages verzeichnet werden. Dabei wurde deutlich, welch langer Weg bei manchen KollegInnen dahinter stand, und dass sich am Ende das Durchhalten gelohnt hat. Denn im mühsamen Gerangel mit den Krankenkassen, außervertragliche Psychotherapien zu bewilligen, erleichtert eine Eintragung im Arztregister dies doch um einiges. Ich möchte dabei noch einmal erinnern, dass zwar viele private Krankenkassen auch allein mit der Approbation eine Kostenübernahme bewilligen, aber bei einigen wird inzwischen auch schon eine Eintragung im Arztregister gefordert, ebenso wie dies seit 2001 bei der Beihilfe erforderlich ist.

Anlässlich des obigen Treffens fanden sich auch einige interessierte KollegInnen für eine gemeinsame Praxisgründung. Wir wünschen Ihnen bei ihren Bemühungen viel Erfolg.

Die Informationen für die Psychotherapeutenkammer wurden mit geteiltem Interesse aufgenommen. Deutlich wurde dabei, dass die Kollegen einerseits die Gründung einer Kammer grundsätzlich bejahen sich andererseits aber vor zu hohen Beiträgen fürchten. Als Mitglied des Errichtungsausschusses konnte ich versichern, dass wir vom VPP/BDP uns dafür einsetzen, dass der Kammerbeitrag so gestaltet wird, das ein professionelles Arbeiten in der Kammer möglich ist, aber der Beitrag für die Mitglieder möglichst gering bleibt. Dieses Bemühen wird besonders im Haushaltsausschuss des EA durch Dr. Helga Schäfer verfolgt.

Das nächste Treffen de Arbeitsgruppe findet am
15. Januar 2003 um 20.00 Uhr wie immer im
Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12

statt. Zu diesem Treffen lädt der Vorstand des VPP im BDP Sie recht herzlich ein. Gäste sind jederzeit willkommen, wie Approbierte anderer Berufsgruppen und anderer Sektionen des BDP, da diese Arbeitsgruppe sich berufsgruppenübergreifend versteht.

Christel Kock

Übernahme von Praxissitzen

Uns ist bekannt geworden, dass bei der Vergabe von freien Arztsitzen für Psychologische PsychotherapeutInnen bei gleichen Voraussetzungen KollegInnen mit einer VT-Ausbildung bevorzugt werden.

Den AntragstellerInnen, welche die Fachkunde für ihren Arztregistereintrag in tiefenpsychologischer Psychotherapie (TP) nachgewiesen hatten, wird der Antrag auf Übernahme eines freien Praxissitzes offensichtlich vom Zulassungsausschuss abgelehnt mit der Information, es handele sich um einen freigewordenen verhaltenstherapeutischen (VT) -Praxissitz.

Wir bitten dringend alle KollegInnen bei denen so verfahren wurde uns baldmöglichst zu informieren und evtl. Unterlagen diesbezüglich zukommen zu lassen.

Tel.: 791 42 448 ; Fax: 791 42 449

Dr. Helga Schäfer

25.11.2002