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LFV Hamburg

Neuer Vorstand des VPP-LFV Hamburg gewählt

Mit großer Mehrheit wurde auf der Mitgliederversammlung am 19. Juni 2003 in Hamburg einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende Frau Dr. Helga Schäfer kandidierte nicht mehr als 1. Vorsitzende, weil Sie den Schwerpunkt ihrer berufspolitischen Arbeit auf die Bundesebene und in die Hamburger Psychotherapeutenkammer verlegt hat. Als neue 1. Vorsitzende wurde Frau Christel Kock gewählt. Frau Dr. Schäfer wirkt weiterhin als 2. Vorsitzende im Vorstand mit. Auf diese Weise stellt sie auch in Zukunft ihre große Erfahrung in der Verbandsarbeit den Kollegen zur Verfügung, die über eine Kassenzulassung verfügen.

Die Mitglieder dankten Frau Dr. Schäfer für ihr großes Engagement besonders bei der Gestaltung und Umsetzung des Psychotherapeutengesetzes. Ihre Funktion als Bundesvorsitzende und 1. Vorsitzende des VPP in Hamburg ermöglichte es ihr, wichtige Informationen an die Mitglieder weiterzugeben, wodurch nach Jahren der Unsicherheit viele Kollegen eine Kassenzulassung erhielten. Zurzeit ist Frau Dr. Schäfer an der Erarbeitung des Gesundheitsreformgesetzes beteiligt. Dass sie sich dabei für den Erhalt von Psychotherapie als Kassenleistung und für das Erstzugangsrecht einsetzt, ist gewiss.

Frau Kock war in der Vergangenheit aktiv für die niedergelassenen Psychologischen Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung tätig und wird sich neben anderen Aufgaben auch zukünftig diesem Bereich widmen. In diesem Zusammenhang wird auf das nächste Treffen der Arbeitsgruppe Niedergelassener ohne Kassenzulassung in Hamburg am

3. Juli um 20.00 Uhr im Hamburg-Haus Eimsbüttel hingewiesen.

Der alte Vorstand war nur bis zum 10.6. legitimiert, das machte eine Wahl noch im Juni erforderlich. Der neue Vorstand hat sich dabei bewusst auf nur 2 Mitglieder beschränkt, da die nach der Strukturreform neu hinzugekommenen Mitglieder der Sektion VPP erst ab 1.7.2003 über eine Wahlberechtigung verfügen. Wegen dieser neuen Mitglieder ist vorgesehen, im Spätherbst eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen. Sie hat das Ziel, einer Erweitung des Vorstandes zu bewirken. Neue Projekte werden dann ebenfalls vorgestellt.

Der VPP-LFV Hamburg möchte Sie motivieren, Ihre diesbezüglichen Wünsche dem VPP-Vorstand mitzuteilen, da sich der VPP auch als Korrektiv zur Psychotherapeutenkammer versteht. Zukünftig liegt es auch an Ihnen, Ihre Stimme zu erheben, wenn es z.B. darum geht, wie viel Weiterbildung uns durch die Kammer aufgelastet wird.

Christel Kock

20.6.2003