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LFV Hessen

KV-Wahl Hessen: "Kleeblatt Hessen" mit Spitzenkandidat Ruh

Der VPP in Hessen kandidiert zu den Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen im Wahlbündnis "Kleeblatt" gemeinsam mit dem bkj, dem DPTV und den Fachverbänden, die im Bündnis "Qualität durch Methodenvielfalt" (QdM) zusammengeschlossen sind. Das "Kleeblatt Hessen" ist durch seine erfolgreiche Politik im Rahmen der Psychotherapeutenkammer Hessen in den letzten zwei Jahren bekanntgeworden.

Spitzenkandidat des Wahlbündnisses ist Diplompsychologe Michael Ruh, Psychologischer Psychotherapeut in vertragspsychotherapeutischer Praxis in Frankenberg im Nordhessen. Er ist derzeit schon Mitglied der Abgeordnetenversammlung der KV Hessen, stellvertretender Vorsitzender des KV Bezirks Marburg und als Vertreter des VPP-Vorsitzenden Hans Bauer auch Mitglied im Fachausschuss Psychotherapie in der KV Hessen. Weitere Kandidaten des "Kleeblattes" sind Andreas Rinnert-Kölle aus Frankfurt, Gabriele Neuderth aus Darmstadt, Uta Cramer-Düncher (Frankfurt) und Hans Bauer aus Wiesbaden.

Durch die Verkleinerung der Vertreterversammlung werden zukünftig für die Psychotherapeuten in Hessen insgesamt 5 Sitze (statt bislang 12) zur Wahl stehen. Inhaltlich geht es dem Wahlbündnis Kleeblatt vorrangig um den Ausbau der Methodenvielfalt in der Psychotherapie, in einem ersten Schritt um die sozialrechtliche Anerkennung der Gesprächspsychotherapie und der neuropsychologischen Behandlung. Weiter werden die Versorgungsmängel in der psychotherapeutischen Versorgung, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, im Mittelpunkt der Politik stehen. Wir werden uns ebenfalls für einen verbesserten Zugang der Psychotherapeuten zur Zulassung zur Gruppenpsychotherapie einsetzen und streben hierfür die Anerkennung von vorangegangener Berufserfahrung durch die KV Hessen an. Eine Einbeziehung der Psychotherapeuten in die nur in Hessen bestehenden Altersversorgung der Vertragsärzte (sogenannte EHV) wird von uns wegen der damit verbundenen finanziellen Nachteile für die Psychotherapeuten entschieden abgelehnt (s. auch www.kleeblatt-hessen.de).

23.6.2004