Zur BDP-Website Verband Psychologischer Psychotherapeuten
Zur Startseite
Meldungen
Fach- und Berufspolitik
Gesetz / Zulassung
Der VPP
  Landesfachverbände
  Aktivitäten
  Mitgliederservice
Psychologie für alle
Jobs / Ausbildung
Service / Kontakt
Mitgliedschaft im BDP
Mitgliederbereich

Suche auf den Seiten des BDP
Zurück

    
    

LFV Nordrhein-Westfalen

VPP im BDP gratuliert Monika Konitzer

VPP im BDP gratuliert Monika Konitzer und ihrer neuen Mannschaft zur Wahl zum Vorstand der Psychotherapeutenkammer NRW.

Auf einer zähen, letztendlich die Kammerversammlung spaltenden Sitzung wählten am 15.12.2002 in BOnn die KollegInnen der Allianz und Teile (DGPT/ Vereinigung/ DVT) des geplatzten Wahlbündnisses NRW einen neuen Vorstand und damit gleichzeitig den auf der Sitzung vom 29.9.2001 gewählten Vorstand ab.

Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus

Monika KOnitzer, DPTV, VT, Präsidentin
Dr. Heribert Joisten, Vereinigung, VT, Vizepräsident
Dr. Wolfgang Groeger, DGVT, VT, Beisitzer
Ferdinand von Boxberg, DPV, Analytiker, Beisitzer
Hans-Peter Hansen, Allianz, VT, Beisitzer
Karlfrid Hebel- Haustedt, DFT, ANalytiker, TP, Beisitzer
Karl-Wilhelm Hofmann, VaKJP, analytischer KJP, Beisitzer

Die Kammerversammlung war geprägt von der Haltung, aus Mehrheitsgründen einen neuen Vorstand zu wählen, Mehrheitsgründe, die die als Richtlinienverfahren etablierten Psychotherapieverfahren allein an die Macht bringen. Meinungsbildung durch eine autonome, selbstbewußt diskutierende Kammerversammlung wurde durch GO-ANträge unterbunden.

Inhaltlich wurde an diesem Tag nicht gearbeitet, sodass die Kammerversammlung ihre inhaltliche Arbeit erst am 23. März nächsten Jahres mit der Bestimmung und Wahl von Ausschüssen beginnen kann.

Aufgrund der im Vorfeld gelaufenen Gespräche hat zunächst Uschi Gersch das Wahlbündnis verlassen, ihr folgten Dorothea Dewald, Michael Schumacher, Marlene Steuber und Ruth VOgel . Die Absicht war, eine eigene Fraktion zu gründen. Da durch den Richtlinienvorstand jedoch die Verfahren, die von QdM repräsentiert werden, in der Kammerarbeit unterzugehen drohen, entschlossen wir uns, diese Verfahren in ihrer Vertretung in der Kammer durch einen Beitritt zu stärken und damit eine Zusammenarbeit leichter, weil gleichberechtigter zu machen. Anlass für uns, das Wahlbündnis zu verlassen, waren die Differenzen im Wahlbündnis hinsichtlich der Entwicklung und Anerkennung weiterer/ neuer Verfahren und hinsichtlich der von uns vertretenen strikten Vermeidung möglicher Interessenkollisionen zwischen ehrenamtlichem Kammeramt und wirtschaftlichen Interessen. ( z.B: Vorsitz im Weiterbildungsausschuss nicht durch einen Geschäftsführer einer Holding von Ausbildungsinstituten). Diese Differenzen traten erst zutage, als die Möglichkeit eines Erhalts des bereits gewählten Vorstands gegeben war. Teile des Wahlbündnisses befürchteten, dass dieser Vorstand durch seine möglichen Mitglieder Gersch/ Hentze/ Michelmann zu stark die Forrtentwiclung der Psychotherapie auch durch neue Verfahren ausgerichtet sein könnte. Deshalb haben sie sich für den Zerfall des Wahlbündnisses und die Errichtung eines reinen Richtlinienvorstandes entschieden. Anlass für uns, das Wahlbündnis zu verlassen, war aber auch, dass ein gewählter Vorstand nur aus Machtfragen und nicht aus Sachtfragen "in die Wüste geschickt" wurde.

Wir hoffen, dass die Gräben zwischen den Verfahren, die heute wieder tiefer gegraben wurden, sich in absehbarer Zukunft wieder füllen lassen und die Kammerversammlung eine demokratische Diskussions- und Entscheidungskultur entwickelt, damit sie dem gesetzlichen, vor allem aber dem Wählerauftrag gerecht wird .

Die Fraktionen der Kammer:

Allianz: 25 Mitglieder ( Klaus Riedel aus OWL hat sich der Allianz angeschlossen)
QdM: 20 Mitglieder
Analytiker: 9 Mitglieder
Vereinigung/ DVT: 5 Mitglieder
OWL: 5 Mitglieder ( Dr. Mündelein hat sich dieser Liste angeschlossen)
S. Pickel, fraktionsloses Mitglied

(urs)

16.12.2001