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LFV Rheinland-Pfalz PT-Kammer Rheinland-Pfalz: Presseerklärung des SozialministersGründungsausschuss beginnt mit den organisatorischen Vorbereitungen Ein Gründungsausschuss wird die Errichtung einer Psychotherapeutenkammer auf Landesebene organisatorisch vorbereiten, wie Sozialminister Florian Gerster heute in Mainz mitteilte. Der Ausschuss, der sich Ende Mai konstituiert hat, setzt damit die gesetzlichen Vorgaben des novellierten Heilberufsgesetzes des Landes um. Florian Gerster begrüßt es, dass das Gremium einvernehmlich und so zügig nach Verabschiedung der Novelle im Februar dieses Jahres auf der Basis abgestimmter Vorschläge der Berufsverbände bestellt werden konnte. Im Heilberufsgesetz sind die Aufgaben des Gründungsausschusses näher geregelt. Es ist festgelegt, dass die Wahl zur ersten Vertreterversammlung so rechtzeitig zu erfolgen hat, dass diese im Januar 2002 erstmals zusammentreten kann. Mit der Novellierung des Heilberufsgesetzes habe das Land die gesetzlichen Grundlagen für eine Landespsychotherapeutenkammer in Rheinland-Pfalz geschaffen, so der Minister. Damit sei der "Schlussstein" für die Gleichstellung der Psychologischen Psychotherapeuten mit den Ärzten gesetzt worden, die mit dem Psychotherapeutengesetz im Jahre 1998 begonnen wurde. Es sei der Wille der Berufsangehörigen, sich in einer Kammer selbst zu verwalten und hier vergleichbar den Ärzten in Fragen der Weiterbildung, Qualitätssicherung und Berufsordnung eigene Konzepte und Lösungen zu entwickeln. Nach Bremen, Niedersachsen, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen ist Rheinland-Pfalz nach Angaben des Ministers das siebte Bundesland, in dem eine Psychotherapeutenkammer eingerichtet wird. Der jetzt gebildete Gründungsausschuss wird von Dr. Dietmar Schmeiser, einem niedergelassenen Vertragspsychotherapeuten, geleitet. Er besteht nach Angaben des Ministers aus 15 Mitgliedern, die alle Psychologische Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Rheinland-Pfalz sind. Die Aufgabe des Ausschusses in den kommenden Monaten wird insbesondere darin bestehen, den notwendigen organisatorischen und rechtlichen Rahmen wie die Erstellung einer Beitragsordnung, einer Meldeordnung und einer Wahlordnung zu schaffen. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass die künftige Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz etwa 1.200 Mitglieder haben wird. Für die bevorstehenden Aufgaben hat der Minister dem Gründungsausschuss die fachliche Unterstützung des Ministeriums zugesichert. Es sei sinnvoll, so Florian Gerster, sich dabei an den Erfahrungen anderer Bundesländer zu orientieren. Durch eine enge Zusammenarbeit könnten wesentliche Strukturelemente der Landespsychotherapeutenkammern in Deutschland einheitlich gestaltet werden. 19.6.2001 |
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