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LFV Rheinland-Pfalz Vorstand der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz gewähltDie Vorstandswahlen in der Kammer RLP am 26.1.02 ergaben folgendes Ergebnis: 1. Präsident Kappauf mit 13:11:0, ohne Gegenkandiadat. 2. Vize Best mit 19:3:2 ohne Gegenkandidat 3. Beisitzerin Kunz mit 12:11:1, Gegenkandidat Franke 4. Beisitzer Kammler-Kärlein mit 13:11:0, Gegenkandidat Theis 5. Beisitzerin Scharfenstein mit 13:9:2, Gegenkandidat Willenberg Der VPP gratuliert den Kollegen herzlich zu ihrer Wahl! Presseerklärung zur konstituierenden Sitzung der Vertreterversammlung: Mit der konstituierenden Sitzung der Vertreterversammlung am 26.01.02 in Mainz wurde die „Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz“ gegründet. Damit wurde auch für die Berufe der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ein im Heilberufegesetz verankertes Selbstverwaltungsorgan geschaffen. Heilberufskammern gibt es bereits für die Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker. MinR. Dr. Jürgen Faltin dankte als Vertreter des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit in seinem Grußwort dem Vorsitzenden des Gründungsausschusses Dipl.-Psych. Dr. Dietmar Schmeiser (Neustadt) für seine sehr umfangreiche Vorbereitungsarbeit. Er erinnerte noch einmal an die Hindernisse und Meilensteine in den mehr als 20 Jahre dauernden berufspolitischen Bemühungen der Psychotherapeuten, eine angemessene gesetzliche Anerkennung ihrer heilkundlichen Qualifikation zu erreichen. 1998 wurde mit dem Psychotherapeutengesetz der Beruf des Psychotherapeuten als gleichberechtigter Heilberuf neben den Ärzten definiert. Mit der Gründung der Psychotherapeutenkammer übergibt Rheinland-Pfalz als sechstes Bundesland hoheitliche Aufgaben der Berufsausübungskontrolle in die Selbstverwaltung des neuen Heilberufs. „Heute ist ein historischer Einschnitt für die Psychotherapie in Rheinland-Pfalz“, fasste Faltin den schwierigen Weg zur Findung der Einheit des Berufsstandes zusammen und sicherte auch für die Zukunft beratende Unterstützung zu. Bei der Wahl des Vorstandes wurde von den 25 Vertretern Dipl.-Psych. Alfred Kappauf, niedergelassener Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut aus Siebeldingen/Weinstr. zum Präsidenten gewählt. Vizepräsident ist Dipl.-Psych. Dieter Best, niedergelassener Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut aus Ludwigshafen. Als Beisitzer wurden gewählt: Dipl.-Psych. Gabriele Kunz / Grünstadt, Dipl.-Psych. Jürgen Kammler-Kaerlein / Platten und Dipl.-Psych. Dr. Annelie Scharfenstein / Montabaur. Die Amtszeit der Kammerrepräsentanten beträgt 5 Jahre. Der Präsident nannte als zentrale Aufgabe der Kammer, den wichtigen Stellenwert der Psychotherapie in den stationären und ambulanten Versorgungsstrukturen zu stärken. Die angestrebte gewichtigere Mitsprache bei einer qualitätssichernden Reform des Gesundheitswesens sei nur über eine Entwicklung einer klaren Identität des neuen Heilberufs zu erreichen. In dem konstruktiven Verlauf der ersten Vertreterversammlung wurden mit der Verabschiedung der Hauptsatzung und des ersten Haushalts die notwendigen formalen Grundlagen für die Kammerarbeit hergestellt. Darüber hinaus gab sich die Kammer mit der Errichtung von Ausschüssen erste inhaltliche Akzente: Neben einem ständigen Ausschuss für Qualitätssicherungs- und Bedarfsplanungsfragen werden Ausschüsse für besondere Belange von angestellt tätigen Psychotherapeuten sowie für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie eingerichtet V.i.S.d.P.: Alfred Kappauf 28.1.2002 |
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