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LFV Saarland

Michael Antes hat schon einiges erreicht

KV-Wahl Saarland: "Bündnis psychologische Psychotherapie" mit Spitzenkandidat Michael Antes hat schon einiges in der KV Saarland erreicht

Bei den KV-Wahlen im Saarland tritt das "Bündnis psychologische Psychotherapie" an, wobei die Kandidaten dieser Liste ein pragmatisches Bündnis berufspolitisch erfahrener Kolleginnen und Kollegen über Verbandsgrenzen hinweg darstellen, die gemeinsame Leitlinien und Zielvorstellungen für die konkrete Arbeit in der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes entwickelt haben. Bisher konnten sie Folgendes erreichen:

  • Einen relativ hoher stabiler Punktwert für antrags- und genehmigungspflichtige Leistungen,
  • eine Sonderbedarfsregelung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und die Aufhebung der Budgetregelung für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten,
  • die Etablierung unseres Berufstandes in allen Bereichen der KV Saarland, z.B. Verwaltung, Vorstand, Beratender Fachausschuss, Plausibilitätsausschuss, Zulassungs- und Berufungsausschuss, Qualitätssicherungsausschuss, Kommission für Psychotherapie bei sexuell missbrauchten Kindern und Jugendlichen.
  • Durch kontinuierliche Arbeit und Beziehungspflege wurden Selbstvertrauen und Gehör geschaffen an den wesentlichen Schaltstellen des Vorstandes, der Verwaltung und der Vertreterversammlung.

Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben als zukünftige Leitlinien für das "Bündnis psychologischer Psychotherapeuten":

  • Dauerhafte Etablierung der Psychotherapie als Grundleistung der gesetzlichen Krankenversicherungen,
  • Akzentuierung des spezifischen Wertes der psychologischen Psychotherapie bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, in diesem Zusammenhang Gleichstellung mit den ärztlichen Leistungserbringern,
  • uswertung des psychotherapeutischen Leistungsspektrums über die Richtlinientherapie hinaus, vor allen Dingen in die Bereiche der Disease-Management-Programme (DMP) (wir treten ein für die Entwicklung eines DMP für chronische seelische Krankheiten), Prävention, ambulante Reha und vieles mehr,
  • Erhalt des Erstzugangsrechts für PPKJP,
  • Förderung der Kooperation zwischen allen direkt und indirekt an der psychotherapeutischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen als genuiner Beitrag zum Aufbau einer qualifizierten und zugleich hochwertigen psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung,
  • angemessene Qualitätssicherungssysteme und sogleich deren gesicherte Honorierung.

Konkret geht es in der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes um:

  • Sicherung und Erweiterung von Mitwirkungsmöglichkeiten der PPKJP in der jetzt neu entstehenden schlankeren Organisation der Kassenärztlichen Vereinigung auf Vorstandsebene, z.B. durch eine Vereinbarung über die Mitwirkungsrechte des Beratenden Fachausschusses in allen die Psychotherapie betreffenden Fragen,
  • Einflussnahme bei der Anerkennung von Fortbildungsmaßnahmen,
  • vollständige und nachhaltige Umsetzung der uns betreffenden BSG-Urteile und Implementierung entsprechender HVM-Regelungen,
  • stabile und verlässliche Punktwerte auch der nicht antragspflichtigen Leistungen, die honorarmässig mit den antragspflichtigen Leistungen gleich gestellt werden müssen, und die
  • zügige Realisierung der durch das neueste BSG-Urteil entstandenen Nachzahlungsverpflichtungen der KVS gegenüber den Leistungserbringern.

Niedergelassene profitieren durch zeitnahe und transparente praxisrelevante Informationen im Dickicht der umfangreichen Neuregelung des GMG (z.B. Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, integrierte Versorgung, Einzelverträge, Praxisnetze usw.). Fragen zur Praxisführung und zum Umgang mit den Organen der Selbstverwaltung werden durch berufspolitisch langjährig erfahrene AnsprechpartnerInnen beantwortet.

Für die genannten Ziele treten im Saarland vier Kandidaten und Kandidatinnen an: Michael Antes, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Andrea Maas-Tannchen, Barbara Neurohr und Joachim Jentner. Der Spitzenkandidat der Liste, Michael Antes, 50 Jahre, arbeitet seit 1983 als niedergelassener Psychologischer Psychotherapeut (VT) und ist Mitglied in BDP, Vereinigung, VVPS , in der Vertreterversammlung der KV und im Plausibilitätsausschuss der KVS sowie Vorsitzender des Beratendenden Fachausschusses Psychotherapie und der Qualitätssicherungskommission für Psychotherapie bei sexuell missbrauchten Kindern und Jugendlichen.

15.6.2004