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LFV Schleswig-Holstein

Übersicht über die Kammerbeiträge in S-H

Zentrale Themen der letzten Kammerversammlung des Jahres am 05. November 2010 waren die Vorstellung und Erörterung des Haushaltsplanes 2011 sowie die Beschlussfassung über den Haushalt 2011 und die Änderung der Beitragssätze für 2011.

Als Sprecher des Finanzausschusses stellte Herr Deutschmann hierzu zunächst die Entwicklung der Rücklagen in den vergangenen Jahren dar.

Danach werden die Rücklagen auch 2010 gemäß einer sehr konservativen Hochrechnung erneut um mindestens 42.000 € ansteigen, obwohl zum Haushaltsjahr 2010 die vollen Beiträge um 20 € gesenkt wurden und im Haushaltsjahr zwei zusätzliche Veranstaltungen zu den Themen „Die psychotherapeutischen Heilberufe in der
Tarifpolitik“ sowie „Möglichkeiten der Psychotherapeutischen Tätigkeit im System der Gesetzlichen Krankenver-sicherungen“ durchgeführt wurden.

Damit übersteigen die Rücklagen inzwischen die Summe der geplanten jährlichen Ausgaben. Vor diesem Hinter-grund hat der Finanzausschuss sich zur Aufgabe gesetzt, möglichst genau die Beitragshöhe zu kalkulieren, die weder zu einem weiteren deutlichen Anstieg der Rücklagen, noch zu einem deutlichen Abbau der Rücklagen führt. Letzteres insbesondere, um sich nicht, wie schon vor einem Jahr in der Haushaltsdebatte teilweise, wie sich
jetzt deutlich zeigt, zu Unrecht geschehen, dem Vorwurf auszusetzen, die Mehrheit in der Kammerversammlung senke auf Drängen des Vorstandes die Beiträge zu Lasten der Rücklagen. Herr Deutschmann erläuterte hierzu detailliert die den Kammerversammlungsmitgliedern vorab als umfangreiche Anlage zur Vorbereitung auf die Sitzung vorgelegte Kalkulation zum Haushaltsentwurf 2011.

Trotz zusätzlicher Kosten in 2011 (u. a. für die Kammerwahl, eine eingeplante angemessene Erhöhung der Mitarbeitergehälter auch 2011, Kosten für Berufsgerichtsverfahren, erhöhte Kosten für das Mitgliederverwaltungs-programm aufgrund einer geplanten Umstellung, eine zusätzliche Kammerversammlung im Wahljahr 2011 sowie zusätzliche Ausgaben für den BPtK-Newsletter) zeichnete sich ein Spielraum für eine erneute Reduktion der vollen Beitrage um 30 € sowie der ermäßigten Beiträge um 15 € ab. Ein entsprechender Vorschlag zur Änderung der Beitragssatzung wurde nach Klärung aller offenen Fragen abschließend von der Kammerversammlung mit sieben Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen.

Der Vorstand zeigte sich abschließend sehr zufrieden mit den nunmehr in den letzten Jahren erreichten deutlichen Beitragssenkungen innerhalb seiner politischen Verantwortung bei gleichzeitiger erheblicher Steigerung der Rücklagen der Kammer.

Detlef Deutschmann
Vorstandsmitglied und
Sprecher des Finanzausschusses

Beitragsklasse

2011

2010

2009

2008

2007

(aktuelle Beitragsordnung)

 

 

 

 

 

I. (Selbständige)

390 €

420 €

440 €

440 €

460 €

II. (Angestellte)

350 €

380 €

400 €

400 €

420 €

III. (Selbständige, ermäßigt)

230 €

245 €

255 €

 

 

IV. (Angestellte, ermäßigt)

210 €

225 €

235 €

 

 

V. (Mindestbeitrag)

  70 €

  70 €

  70 €

  72 €

  72 €

VI. (Rentner)

  70 €

  70 €

  70 €

  72 €

  72 €

Beitragsentwicklung 2007 – 2011
Bitte beachten Sie die gesonderte Datei für den Kammerbeitrag in S-H

Quelle: Psychotherapeutenjournal 4/2010

Bitte beachten Sie die gesonderte Datei für den Kammerbeitrag in S-H

25.7.2011