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LFV Schleswig-Holstein

Sitzung des Wahlvorstandes der Psychotherapeutenkammer

Niederschrift über die Sitzung des Wahlvorstandes der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein (pksh) am 10. Juli 2003

Der Wahlvorstand der pksh trat am 10. Juli 2003, um 17.30 h, in der Geschäftsstelle der pksh in Kiel, Walkerdamm 17, zusammen.

Es waren erschienen:
1. Herr Dr. Dietmar Lutz, Wahlleiter und Protokollführer
2. Frau Dipl.-Psychologin Marie-Therese Bockhorst als stellvertretende Wahlleiterin
3. Frau Dipl.-Psychologin Karin Buchholtz als Vertreterin für Frau Helbig
4. Herr Dipl.-Psychologe Thomas Lorenzen
5. Herr Dipl.-Psychologe Thomas Sievers

Der Wahlleiter übernahm den Vorsitz und stellte die ordnungsgemäße Ladung für 18 Uhr (vgl. Protokoll vom 19. Mai 2003) und die Beschlussfähigkeit fest.

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass diese Sitzung „kammeröffentlich“ sei, d. h. es könnten alle Kammermitglieder anwesend sein, soweit die Räumlichkeiten dies zuließen. Die Arbeit des Wahlvorstands am 10. Juli 2003 werde durch § 10 und § 11 der Wahlverordnung detailliert beschrieben.

Der Wahlvorstand beschloss, die Stimmauszählung in mehreren Schritten vorzunehmen: Als erstes seien alle Wahlumschläge zu öffnen und Wahlumschlag und Wahlausweis zu entnehmen; nach Prüfung des Wahlausweises sei die Wählerin oder der Wähler im Wählerverzeichnis zu streichen und die Wahlumschläge --- nach den beiden Gruppen getrennt --- in Wahlurnen zu legen; die Zahl der abgegebenen Stimmzettel in den beiden Gruppen der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sei festzustellen.

Der Wahlvorstand entschied, daß Fälle, in denen die Stimmberechtigung zweifelhaft erscheine oder eine mehrfache Stimmabgabe nicht ausgeschlossen werden könne, am Schluß im Wahlvorstand abschließend geprüft werden sollten..

Für die eigentliche Stimmauszählung wurden vom Wahlvorstand drei Zählgruppen gebildet, wobei der Wahlvorstand von der Möglichkeit, sich durch die Geschäftsstelle und Kammermitglieder, die nicht zur Wahl stehen, unterstützen zu lassen, Gebrauch machte.

Der Vorsitzende erinnerte daran, dass im Wählerverzeichnis am Stichtag, dem 12. Mai 2003 (vgl. § 18 der Wahlverordnung vom 25. Februar 2003), insgesamt

1071 Mitglieder verzeichnet gewesen seien,
und zwar
883 Psychologische Psychotherapeuten, darunter
557 Damen
und 326 Herren sowie
188 Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, und zwar
121 Damen
und 67 Herren.

Wegen der Einzelheiten verwies der Vorsitzende auf das Protokoll der ersten Sitzung des Wahlvorstands am 19. Mai 2003.

Diese Zahlen hätten jedoch nur für die Feststellung des Stärkeverhältnisses der beiden Gruppen in der Kammerversammlung, für die Entscheidung über eine gerechte geschlechtsspezifische Repräsentation sowie für die Zuteilung der Stimmen Bedeutung besessen. Heute komme es bei der Feststellung der Zahl der Wahlberechtigten hingegen auf den Tag des Beginns der Wahl, also den 16. Juni 2003, an. Für diesen Stichtag lauteten die Zahlen wie folgt:

Am 16. Juni seien 1029 wahlberechtigte Mitglieder verzeichnet gewesen,
und zwar
839 Psychologische Psychotherapeuten, darunter
523 Damen
und 316 Herren
sowie
190 Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, darunter
122 Damen
und 68 Herren.

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass die Abweichungen im Wählerverzeichnis sich durch die permanente Verbesserung der Mitgliederdaten-Bank im Rahmen des Wahlprozesses erklärten.

Um 18 Uhr stellte der Wahlvorstand fest, dass das Wahlverfahren abgeschlossen sei. Daraufhin wurde am 10. Juli 2003 kurz nach 18 Uhr mit der Stimmauszählung unter Beachtung der vorstehend geschilderten Verabredungen begonnen.

Um 22.25 Uhr stellte der Wahlvorstand das Wahlergebnis zur ersten Kammerwahl wie folgt fest:

Wahlberechtigte: 1029
davon Psychologische Psychotherapeuten: 839
(523 Damen, 316 Herren)
und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten: 190
(122 Damen, 68 Herren)
Abgegebene Stimmzettel: 699
davon Psychologische Psychotherapeuten: 568
und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten 131
Gültige Stimmzettel: 672
davon Psychologische Psychotherapeuten: 541
und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten 131
Ungültige Stimmzettel: 27
davon Psychologische Psychotherapeuten: 27
und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten 0
Gültig abgegebene Stimmen
Für die Gruppe der Psychologischen Psychotherapeuten: 5629
Für die Gruppe der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten: 369
Ungültig abgegebene Stimmen
Für die Gruppe der Psychologischen Psychotherapeuten: 234
Für die Gruppe der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten 0

Besondere Schwierigkeiten bei der Entscheidung über die Gültigkeit zweifelhafter Stimmzettel oder Stimmen ergaben sich nicht. Die meisten ungültigen Stimmzettel resultieren aus dem Fehlen des Wahlausweises. Besondere Vorkommnisse traten nicht auf.

Die gültigen Stimmen verteilen sich wie folgt auf die Kandidatinnen und Kandidaten der Gruppe der Psychologischen Psychotherapeuten (Reihung gemäß Stimmzettel):

1. Bernhard Schäfer 124
2. Stephan Stolz 49
3. Claus Jaurich 57
4. Monika Bally von Pein 109
5. Andrea Radvan 74
6. Sibylle Woermann 92
7. Theodor Schneider 232
8. Dr. Susanne Trenkamp 46
9. Helga J. Sander 116
10. Michael Redegeld 65
11. Peter R. Petereit 80
12. Cornelia Franke 174
13. Rainer P. Lang 132
14. Dr. Uwe Speckenbach 196
15. Heinrich Thomsen 30
16. Dr. Dietmar Ohm 139
17. Jörg U. Schlender 109
18. Laszlo A. Pota 131
19. Peter Koch 151
20. Martina Gartner 51
21. Claudia Benner 55
22. Klaus Keil-Stienen 78
23. Dr. Angelika Nierobisch 242
24. Klaus Thomsen 92
25. Brigitte Agnes Vetter 13
26. Wolfgang Chrosziewski 111
27. Margret Erichsen-Frank 13
28. Christiane Foerster 162
29. Dr. Oswald Rogner 203
30. Uwe Lindemann 24
31. Bert Jan Herrmann 17
32. Rolf Waßhausen 172
33. Dr. Bert Heinemann 175
34. Dr. Manfred Deutschmann 28
35. Angelika Gall 77
36. Anne Damberg 124
37. Maike Finger 149
38. Jörg Damberg 110
39. Winfried Reiske 112
40. Vera Heinrich 16
41. Imke Vieweg 163
42. Prof. Dr. Heinrich Berbalk 115
43. Antje Doll 214
44. Jörg Mekelnburg 119
45. Dr. Jürgen Staack 50
46. Brigitte Halenta 91
47. Juliane Dürkop 183
48. Klaus-Peter Böttcher 14
49. Lea Webert 176
50. Hans Jürgen Lauer 5
51. Bernd Rathje 127
52. Andreas Sellmeyer 101
53. Detlef Deutschmann 141

Die gültigen Stimmen verteilen sich wie folgt auf die Kandidatinnen und Kandidaten der Gruppe der Kinder und Jugendlichenpsychotherapeuten (Reihung gemäß Stimmzettel):

1. Rainer Schulte 30
2. Jan Rolf Pein 21
3. Sonja Apelojg 29
4. Anja Funk-Klebe 19
5. Heiko Borchers 52
6. Gabriele Krol 6
7. Dorothee Katz 54
8. Franz Karl Seifert 37
9. Christoph Wisser 33
10. Sabine Boenert 23
11. Marita Baade 41
12. Friedemann Hauck 5
13. Ewa Anna Fändrich 19

Gewählt sind danach aus der ersten Gruppe die 15 Wahlbewerberinnen und Wahlbewerber mit der höchsten Stimmenzahl und aus der zweiten Gruppe die entsprechenden 3 Wahlbewerberinnen und Wahlbewerber.

Die Namen der gewählten Kandidatinnen und Kandidaten lauten demnach wie folgt (Reihung nach Stimmenzahl, zunächst die größere, dann die kleinere Gruppe):

1. Dr. Angelika Nierobisch
2. Theodor Schneider
3. Antje Doll
4. Dr. Oswald Rogner
5. Dr. Uwe Speckenbach
6. Juliane Dürkop
7. Lea Webert
8. Dr. Bert Heinemann
9. Cornelia Franke
10. Rolf Waßhausen
11. Imke Vieweg
12. Christiane Foerster
13. Peter Koch
14. Maike Finger
15. Detlef Deutschmann
16. Dorothee Katz
17. Heiko Borchers
18. Marita Baade

Der Vorstand beauftragte die Verwaltung der pksh, die gewählten Damen und Herren unverzüglich zu benachrichtigen und verfügte ergänzend die unverzügliche Aushängung dieses Protokolls und damit des Wahlergebnisses in der Geschäftsstelle und die Einstellung ins Internet.

Nach der Feststellung des Wahlergebnisses beendete der Wahlvorstand seine Sitzung am 10. Juli 2003 um 22:45 Uhr.

Das Wahlergebnis wurde schlußendlich zusammen mit dem Protokoll wie folgt unterschrieben:

Herr Dr. Dietmar Lutz, Wahlleiter
Frau Dipl.-Psychologin Marie-Therese Bockhorst als stellvertretende Wahlleiterin
Frau Dipl.-Psychologin Karin Buchholtz
Herr Dipl.-Psychologe Thomas Lorenzen
Herr Dipl.-Psychologe Thomas Sievers

Für die Richtigkeit des Protokolls und zugleich als Beurkundung des Wahlergebnisses
Dr. Dietmar Lutz als Wahlleiter und Protokollführer

14.7.2003