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LFV Baden-Württemberg

Nachvergütung psychotherapeutischer Leistungen

Nachvergütung von antrags- und genehmigungspflichtigen psychotherapeutischen Leistungen für die Jahre 2000 und 2001

Aus einem Schreiben der KV Südwürttemberg:

Mit neuen Beschlüssen des Bewertungsausschusses zur Berechnung des psychotherapeutischen Mindestpunktwerts ab dem Jahr 2000 (bis 2004) kann leider nicht zeitnah gerechnet werden. Deshalb hat sich der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Südwürttemberg darauf verständigt, für die Jahre 2000 und 2001 eine weitere Abschlagszahlung auf die zu erwartende Nachvergütung zu leisten.

Zur Umsetzung der Vorstandsentscheidung wurden auf der Grundlage der derzeit vorliegenden Beschlussentwürfe und auf der Basis regionaler Daten neue - zunächst vorläufige - Mindestpunktwerte berechnet. Für das Jahr 2000 ergibt sich so ein neuer Punktwert von 8,6919 Pf. (4,4441 CL) anstelle des bisher ausbezahlten Punktwertes von 8.5090 Pf.. Im Jahr 2001 liegt der neu ermittelte Punktwert bei 8,8362 Pf. (4,5179 CO anstelle des bisher ausbezahlten Punktwertes von 7,9090 Pf..
Eine exakte Berechnung für die Jahre ab 2000 erfolgt dann, wenn der Bewertungsausschuss seine neuen Beschlüsse gefasst hat. Solange sind die Kassenärztlichen Vereinigungen daran gehindert. konkrete Berechnungen vorzunehmen und neue Honorarbescheide zu erlassen.

Bereits in der 9. Kalenderwoche haben wir an alle ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Be­handler für das Jahr 2000 eine Vorauszahlung, berechnet mit einem Punktwert von 8,5090 Pfennig, auf die zu erwartende Nachvergütung überwiesen, nachdem das BSG im Termin am 28.01.2004 zum Beschluss des Bewertungsausschusses vom 16.02.2000 entschieden hatte, dass der Berech­nungsmodus rechtswidrig und deshalb zu revidieren ist. Informiert haben wir Sie hierüber mit Schreiben vom 18.02.2004.
Auch die jetzige Abschlagszahlung wird zunächst wieder ohne Rechtsgrund geleistet. Sie ist aufrechnungsfähiger und gegebenenfalls rücl¢ahfungspflichtiger Vorschuss, auf den weder dem Grun­de noch der Höhe nach ein Anspruch besteht, weil sich die konkrete Honorarforderung noch nicht beziffern lässt.
Die vorläufige Nachvergütung. wird Ihnen mit der Restzahlung für das 1.Quartal 2004 zum
15.07.2004 überwiesen. Ausgewiesen wird die Gutschrift im Honorarbescheid für das 1. Quartal 2004 unter der Buchungsnummer 859_
Wie bereits für unser Schreiben vom 18.02.2004 gilt auch für das jetzige Informationsschreiben, dass es sich hierbei nicht um einen rechtsbehelfsfähigen Verwaltungsakt handelt, sondern um eine bloße Mitteilung. Von der Einlegung von Widersprüchen bitten wir daher abzusehen. Diese Möglichkeit bietet sich Ihnen, sobald die exakte Punktwertberechnung möglich und eine neue Hono­rarfestsetzung erfolgt ist.
Wenn Ihrerseits noch Fragen bestehen oder Sie weitere Informationen benötigen, erreichen Sie uns am schnellsten telefonisch oder per Email.
Mit freundlichen Grüßen

Reger Spang
Rechtsassessor
Abrechnung-Widerspruchstelie

12.7.2004

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