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LFV Bayern

Ungleiche Versorgung in Stadt und Land

„Demographischer Wandel mit Folgen für Gesundheit und Pflege“ war ein Thema des Wissenschaftstages der Metropolregion Nürnberg, der am 28. Juli 2015 an der Hochschule Hof stattfand. Zu diesem war auch die Vorsitzende des LFV Bayern, Helga Füßmann, eingeladen.

Patienten auf dem Land unterversorgt

Ungleichversorgung mit weniger Psychotherapeuten bzw. Ärzten pro Person im ländlichen Bereich ist eine der unhinterfragten Regeln der Bedarfsplanung. Damit wird der Sog in die Stadt auch auf gesundheitspolitischen Weg weiter befördert und die Landbevölkerung unterversorgt allein gelassen.
Ein Unterstützerverband für Psychiatrie-Patienten bat um eine Zusammenarbeit – mit dem langfristigen Ziel, die Versorgung anzugleichen, damit auch auf dem Land die Möglichkeit besteht, zeitnah einen Psychotherapeuten zu erreichen. Die Auswirkungen der Ungleichbehandlung auf die Niederlassungsmöglichkeiten widersprechen den Verlautbarungen, mehr Therapeuten und Ärzte aufs Land zu bringen. Die Bad Windsheimer Erklärung (2007) der Europäischen Metropolregion Nürnberg auf gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land verlangt auch eine Anpassung der Gesundheitsversorgung. Ebenso machte die Bertelsmann-Stiftung bereits auf die Ungleichheit der Gesundheitschancen aufmerksam.

Helga Füßmann

30.8.2015

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