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LFV Berlin

Migrationshintergrund beeinflusst Psychotherapie

„Besonderheiten bei der psychotherapeutischen Behandlung von MigrantInnen“ lautete das Thema eines Vortrags von Dipl.-Psych. Kadir Kaynak, der im Rahmen der Mitgliederversammlung des LFV Berlin vor allem über die „Beziehungsarbeit“ mit türkischen Patientinnen und Patienten sprach. Generell sei es wichtig zu fragen und zuzuhören, damit die Menschen sich verstanden fühlen und nicht befürchten, Vorurteilen zu begegnen.

Man müsse bei TürkInnen die religiösen Unterschiede beachten, z.B. zwischen Aleviten und Sunniten. Er empfahl, die PatientInnen zu fragen, wo sie herkommen und wie die Beziehungen in der Familie und die Erziehung der Kinder gesehen werden. Weitere spezielle Themen, wie der Begriff der Ehre, der Umgang mit einem „Ehrenmord“ in einer Familie und der Umgang von Psychotherapeutinnen mit türkischen Männern wurden diskutiert. Kaynak gab auch Hinweise, wo insbesondere türkische Frauen in Türkischen Frauenvereinen Unterstützung bekommen können. Er begrüßte die Zusammenarbeit und das Interesse der VPP-Kolleginnen und Kollegen. Er betonte, dass die Arbeit schwer und die Probleme vielfältig seien: „Wir können es nur gemeinsam schaffen.“

Es wurde deutlich, dass die Themen einer Vertiefung bedürfen. Deshalb plant der VPP LFV Berlin im kommenden Jahr eine größere Veranstaltung zu diesem Thema.

Bei der Mitgliederversammlung wurde Petra Hartwig-Siepert zur stellv. Vorsitzenden gewählt und Christina Maunz und Klaus Sturhahn als VertreterInnen. Vorsitzende bleibt Eva Schweitzer-Köhn. ErsatzvertreterInnen sind Ulrike Brockhaus-Brenne, Mathias Bujarski, Barbara Schervier-Legewie.

4.12.2006

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