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LFV Berlin

Psychotherapeutenkammer: "Bündnis" votierte gegen Beitragserhöhung

Bei der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Berlin am 30.11.2006 wurde eine Beitragserhöhung um 55 € ab 2007 gegen die Stimmen des „Bündnis für psychische Gesundheit“ (hierin ist auch der VPP organisiert) und einiger einzelner Delegierter beschlossen. Diese wird nötig, weil die Mehrheit aus Psychoanalytikern und Vereinigung im Vorstand der Kammer einen starken personellen Ausbau der Kammergeschäftsstelle plant. So ist neben zusätzlichen Verwaltungskräften eine Wissenschaftsreferentin vorgesehen. Dies wird auch eine Erweiterung der Räumlichkeiten der Geschäftsstelle zur Folge haben.

In der DV eine Woche zuvor hatte die Vorstandsmehrheit einen mehr als doppelt so großen Umfang an neuen Stellen gefordert, welcher eine Beitragserhöhung von ca. 105 Euro mit sich gebracht hätte. Heinrich Bertram, der vorherige Präsident, der als einziges Bündnismitglied noch im jetzigen Vorstand sitzt, hatte eine Minderheitenposition dagegen gesetzt. Die klaren Positionen von Bündnis und Kontext für eine moderate Personalerhöhung bei gleichzeitiger Beitragsstabilität hatte die Vorstandsmehrheit dann zur deutlichen Kürzung ihres ursprünglichen Ansatzes bewegt.

Bemerkenswert ist an dieser Stelle der Sinneswandel der herrschenden Mehrheitsfraktionen, die in der vergangenen Legislaturperiode eine geforderte Beitragserhöhung des damals von der „Bündnis-Fraktion“ getragenen Vorstands verhindert hatten, sowie die Einstellung nur eines Gesundheitsreferenten verhindern wollten und um drei Monate verzögerten. Der frühere „Bündnis“-Vorstand unter Beteiligung des VPP hat viele der Arbeiten selbst erledigt, die der jetzige Vorstand an ReferentInnen und MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle delegieren möchte. Nicht mal einen Landespsychotherapeutentag hat der neue Vorstand in diesem Jahr zustande gebracht.

Zur Erinnerung: Aus der letzten Wahl zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Berlin war das „Bündnis“ zwar nach wie vor als stärkste Fraktion hervorgegangen, verfügte aber nicht über genügend Sitze, um mit dem Koalitionspartner „Kontext“ zusammen die Regierungsmehrheit zu stellen. Die wurde dann gebildet aus DGPT, VAKJP und Vereinigung. Die Wahlbeteiligung war geringer als bei der ersten Wahl und dies ist offensichtlich zu Lasten der „Bündnis-Fraktion“ gegangen. Denken Sie also bei der nächsten Wahl 2009 daran, Ihr Wahlrecht in Anspruch zu nehmen! Nicht-Wählen geht zu Lasten Ihrer VertreterInnen in der Kammer!

Ferner wurde bei dieser DV die neue an die Musterberufsordnung angepasste Berufsordnung verabschiedet, welche Kammermitgliedern nach Veröffentlichung im Amtsblatt zugesandt werden wird.Erfolgreicher als beim Haushalt war das „Bündnis“ bei der Fortbildungsordnung, die ebenfalls verabschiedet wurde. Gegen die Stimmen insbesondere von Prof. Anna Auckenthaler und Prof. Thomas Fydrich wurde die liberale Definition der Wissenschaftlichkeit - Forderung des „Bündnis“ - für die Fortbildungsinhalte beibehalten.

Eva Schweitzer-Köhn

5.12.2006

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