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LFV Berlin

Gemeinsame Stellungnahme von DPtV, VPP im BDP und bvvp zur künftigen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen innerhalb der KV Berlin

Der Vorstand der KV Berlin hatte den Berufsverbänden per Anschreiben Gelegenheit gegeben ‚ihre Anregungen und Wünsche zur Honorarverteilung ab dem zweiten Quartal 2012 zu formulieren und dem Vorstand der KV Berlin zuzuleiten, damit der Honorarverteilungsausschuss und die Vertreterversammlung diese diskutieren und berücksichtigen können.‘ Hintergrund ist die im GKV-VStG vorgesehene Regionalisierung der Honorarverteilung.
Die 3 bedeutenden Verbände für Psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen haben in Berlin mit einer gemeinsamen Stellungnahme eine gemeinsame Plattform gebildet.

Eva Schweitzer-Köhn

Gemeinsame Stellungnahme von DPtV, VPP im BDP und bvvp zur künftigen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen innerhalb der KV Berlin

Mit der Vergütungsreform 2009 wurde für die Psychotherapeuten eine bundeseinheitliche Vergütung und Steuerung der psychotherapeutischen Leistungen erreicht. Diese ist sinnvoll, da das Leistungsspektrum im Bereich der Psychotherapie im Wesentlichen durch die Psychotherapierichtlinien bundesweit vorgegeben und geregelt ist. Eine unterschiedliche Vergütungsstruktur von KV zu KV für psychotherapeutische Leistungen ist nicht begründbar und würde einen Rückschritt bedeuten, der sich auf die Versorgung psychisch Kranker nachteilig auswirken würde.
Wir fordern, dass für die Gruppe der Psychologischen Psychotherapeuten, der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie der psychotherapeutisch tätigen Ärzte

  1. weiterhin eine bundeseinheitliche Vergütungsregelung geschaffen wird,
  2. die zeitbezogenen Kapazitätsgrenzen zur Ermöglichung unterschiedlicher Praxis-strukturen in der psychotherapeutischen Versorgung erhalten bleiben,
  3. die Leistungen innerhalb der zeitbezogenen Kapazitätsgrenzen - entsprechend der bisherigen Vorgaben des Bewertungsausschusses - ohne Abstaffelung mit den Preisen der regionalen Euro-Gebührenordnung vergütet werden,
  4. das Morbiditätsrisiko für den steigenden Bedarf an Psychotherapeutischer Versorgung im Sinne einer extrabudgetären Vergütung von den Kassen getragen wird,
  5. die Honorierung der Psychotherapeuten zeitnah an die Honorare der Hausärzte und Fachärzte angepasst wird.“

Im Übrigen schließen wir uns der Stellungnahme der KBV und des BFA KBV vom 15. August 2011 an.

Berlin, 26.09.11

Marion Waschkeit Dr. Juliana Matt Maria-Theresia Rupf-Bolz
DPtV VPP bvvp

28.9.2011

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